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Lobenswertes zum Papstbesuch

Nicht, dass ich ein Fan des zwar klugen, aber dennoch erzreaktionären Altinquisitors Ratzinger wäre – aber die ewig gleichen, linken Veranstaltungen anlässlich seines bevorstehenden Deutschlandbesuchs können einem doch ganz schön auf den Geist gehen. Und ebenso auf den Geist gehen kann einem die Kritiklosigkeit, mit der die Linke den Neuen Atheisten um Richard Dawkins gegenübersteht. Gegen deren Versuch, Gesellschaft in Biologie und Freiheit in Evolution aufzulösen, fällt offenbar kaum jemandem etwas ein.

Angesichts dieses linken Kritikversagens sei allen Interessierten wärmstens eine Veranstaltung des [a:ka] empfohlen:

Kritik der Religion, Kritik des Atheismus

am Dienstag, den 13. September, um 19 Uhr
im APEX, Burgstraße 46, Göttingen

Mit Jan Singer vom [a:ka], der die Religionskritik übernimmt, und Leo Elser von der Redaktion Polemos, der sich bereits in der Bahamas schlau über die anti-kritische Tendenz des Atheismus ausließ.

Gefällt mir: Musik von Ja, Panik

Das aktuelle Album der burgenländisch-berlinerischen Band „Ja, Panik“ heißt DMD KIU LIDT, was ausgeschrieben „Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit“ bedeuten soll – und damit natürlich schon ein bisschen kitschig ist. Andererseits: Die Jungs singen so ambivalente Zeilen wie „Achtung, Achtung, Achtung vor der allzu schnellen Heilung/ denn das was uns zerstört, will uns gleich schon reparieren“, um den Kapitalismus zu beschreiben, und so was fiele außer ihnen vielleicht noch den „Goldenen Zitronen“ oder „Tocotronic“ ein. Und sie stellen fest, dass man Pop nicht allzu ernst nehmen dürfe, „gilt es doch nach wie vor, eine Welt zu zerstören.“ Außerdem bringt es allein der Titelsong auf fast eine Viertelstunde guter Musik. Hört’s Euch an!