Weltkritik Comments http://weltkritik.blogsport.de Alles, nur keine Befindlichkeiten Wed, 19 Jun 2019 00:36:42 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: AC Fleck http://weltkritik.blogsport.de/2013/01/25/lummerlaendische-ice-chef-zum-angriff-der-sozialpaedagogik-auf-die-kinderliteratur/#comment-3903 Thu, 07 Feb 2013 19:57:36 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2013/01/25/lummerlaendische-ice-chef-zum-angriff-der-sozialpaedagogik-auf-die-kinderliteratur/#comment-3903 Sehr geehrter Verfasser dieses Artikels, Danke, dass Sie meine Gedanken in so treffliche Worte gefasst haben. Beste Grüße, ACF Sehr geehrter Verfasser dieses Artikels,

Danke, dass Sie meine Gedanken in so treffliche Worte gefasst haben.

Beste Grüße,

ACF

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by: Administrator http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3335 Wed, 08 Aug 2012 21:59:58 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3335 Hallo Fill, sorry für die späte Antwort. Zu einem Streit zwischen Bahamas und Heinrich fällt mir nichts Konkretes ein. Bahamas und Krisis haben sich gestritten mit den Texten "Wenn der Weltgeist dreimal klingelt" (Bahamas Nr. 21) von Clemens Nachtmann bzw. "Hello Mr. Postman" (Krisis Nr. 20) von Ernst Lohoff. Beides zu finden auf den jeweiligen Internetseiten. Liebe Grüße Der kleine Weltkritiker Hallo Fill,

sorry für die späte Antwort. Zu einem Streit zwischen Bahamas und Heinrich fällt mir nichts Konkretes ein. Bahamas und Krisis haben sich gestritten mit den Texten „Wenn der Weltgeist dreimal klingelt“ (Bahamas Nr. 21) von Clemens Nachtmann bzw. „Hello Mr. Postman“ (Krisis Nr. 20) von Ernst Lohoff. Beides zu finden auf den jeweiligen Internetseiten.

Liebe Grüße
Der kleine Weltkritiker

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by: auto fill http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3297 Fri, 03 Aug 2012 16:56:36 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3297 Du sprachst in deinem Text von einer Auseinandersetzung zwischenkrisis und ISFsowie zwischen Bahamas und Michael Heinrich. Bei ersteren meinst du sicherlich das Büchlein der Isf"Der Theoretiker ist der Wert.Gibt es da von der Isf noch mehr? Und wo kann man den Streit zwischen bahamas und heinrich finden? Links zu den Artikeln waeren nett. Danke! Du sprachst in deinem Text von einer Auseinandersetzung zwischenkrisis und ISFsowie zwischen Bahamas und Michael Heinrich. Bei ersteren meinst du sicherlich das Büchlein der Isf“Der Theoretiker ist der Wert.Gibt es da von der Isf noch mehr? Und wo kann man den Streit zwischen bahamas und heinrich finden? Links zu den Artikeln waeren nett. Danke!

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by: Administrator http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3194 Mon, 23 Jul 2012 18:32:47 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3194 Ach Leute, ich leugne doch gar nicht, dass Robert Kurz ein kluger Kopf war. Ich leugne auch nicht, dass der Kapitalismus ein krisenhafter Zusammenhang ist, der auf lange Sicht betrachtet entweder an seinen eigenen Widersprüchen zugrundegehen oder die Ressourcen des Planeten verschlingen wird. Und ich leugne nicht einmal, dass es das Industriekapital immer schwerer haben wird, produktiv zu arbeiten, weil das kostenintensive konstante Kapital gegenüber dem variablen (sprich der Arbeitskraft) immer mehr ansteigt - dazu braucht es übrigens nicht einmal Kurz, dass hat schon Marx beschrieben. Der Nachweis, dass der Untergang unmittelbar bevorstünde, ist allerdings nicht zu halten - er basiert auf einem unscharfen Begriff von abstrakter und (darauf aufbauend) von produktiver Arbeit. Die Debatte um diese Frage füllt inzwischen ganze Regale, darum an dieser Stelle nur soviel: Die Verortung der abstrakten Arbeit in der Produktion ist falsch, weil die Abstraktion von der konkreten Tätigkeit im Tausch stattfindet - als Anerkennung des Produktes als Ware und damit als Anerkennung der für seine Herstellung verausgabten Arbeitskraft als wertbildend. Damit ist jedoch gesetzt, dass auch Dienstleistungen wertbildend sind, sofern sich jemand bereit findet, für sie zu bezahlen. Dass Putzleute schlechter bezahlt sind als Facharbeiter ist das Problem der Putzleute, nicht der Unternehmen, die mit deren Arbeit Geld verdienen. Kurz und seine Anhänger haben in den letzten 20 Jahren eine große Meisterschaft darin entwickelt, jede Krisenerscheinung als Indiz für ihre Theorie zu verkaufen (Indizien wären übrigens alles, was man finden könnte, der "Beiweis" wäre erst der Kollaps selbst), während sie jeden Aufschwung als unwesentlich herausrechneten. Dennoch sind im selben Zeitraum in China und in Indien Mittelschichten entstanden, denoch hat sich dort ein Konsumkapitalismus entwickelt, der (allen schrecklichen Begleiterscheinungen zum Trotz) einen höchst realen Reichtum erwirtschaftet hat, an dem hunderte Millionen Menschen partizipieren. Klar, die Armut unter Chinas "Überflüssigen" ist unbeschreiblich, doch die neuen Facharbeiter und Kleinunternehmer zwischen Hongkong und Shanghai stellen echte Produkte her und verdienen damit echtes Geld, für das sie echte Häuser und echte Autos bauen. Der Streit, den ich bei meiner Begegnung mit Robert Kurz hatte, drehte sich darum, dass er diesen Boom als reinen Schein bezeichnete, weil China nicht auf Weltmarktniveau produzieren könne - das mag sein, doch übersah er dabei, dass die geringeren Reproduktionskosten der Arbeit in China das Produktivitätsgefälle zu Europa und den USA locker wettmachen. Mit anderen Worten: Spanien und Griechenland mögen am Kollabieren sein; Indien und China sind deshalb es noch lange nicht. Zum Schluss noch ein Wort zu der Begeisterung, mit der die Kurzianer das Ende bisweilen herbeizusehnen scheinen: Der Untergang des Kapitalismus bedeutet, solange keine weltweite kommunistische Perspektive in Sicht ist, keineswegs einen Fortschritt der Zivilisation, sondern deren Untergang in der Barbarei. 1929 ff. waren es Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, die der Krise folgten - sollte die Kurz'sche Voraussage tatsächlich eintreffen, könnte dieses bis dato schrecklichste Kapitel der Weltgeschichte nur ein Vorgeschmack gewesen sein. Und genau deshalb muss der Kapitalismus auch abgeschafft werden, bevor die finale Krise der Menschheit zuvorkommt. In diesem Sinne Der kleine Weltkritiker P.S. @ Holger: Den Kurz als Denker ausgerechnet mit dem Attribut "wert"voll zu adeln, das ist schon ein bisschen gemein, gell? ;-) Ach Leute, ich leugne doch gar nicht, dass Robert Kurz ein kluger Kopf war. Ich leugne auch nicht, dass der Kapitalismus ein krisenhafter Zusammenhang ist, der auf lange Sicht betrachtet entweder an seinen eigenen Widersprüchen zugrundegehen oder die Ressourcen des Planeten verschlingen wird. Und ich leugne nicht einmal, dass es das Industriekapital immer schwerer haben wird, produktiv zu arbeiten, weil das kostenintensive konstante Kapital gegenüber dem variablen (sprich der Arbeitskraft) immer mehr ansteigt – dazu braucht es übrigens nicht einmal Kurz, dass hat schon Marx beschrieben.

Der Nachweis, dass der Untergang unmittelbar bevorstünde, ist allerdings nicht zu halten – er basiert auf einem unscharfen Begriff von abstrakter und (darauf aufbauend) von produktiver Arbeit. Die Debatte um diese Frage füllt inzwischen ganze Regale, darum an dieser Stelle nur soviel: Die Verortung der abstrakten Arbeit in der Produktion ist falsch, weil die Abstraktion von der konkreten Tätigkeit im Tausch stattfindet – als Anerkennung des Produktes als Ware und damit als Anerkennung der für seine Herstellung verausgabten Arbeitskraft als wertbildend. Damit ist jedoch gesetzt, dass auch Dienstleistungen wertbildend sind, sofern sich jemand bereit findet, für sie zu bezahlen. Dass Putzleute schlechter bezahlt sind als Facharbeiter ist das Problem der Putzleute, nicht der Unternehmen, die mit deren Arbeit Geld verdienen.

Kurz und seine Anhänger haben in den letzten 20 Jahren eine große Meisterschaft darin entwickelt, jede Krisenerscheinung als Indiz für ihre Theorie zu verkaufen (Indizien wären übrigens alles, was man finden könnte, der „Beiweis“ wäre erst der Kollaps selbst), während sie jeden Aufschwung als unwesentlich herausrechneten. Dennoch sind im selben Zeitraum in China und in Indien Mittelschichten entstanden, denoch hat sich dort ein Konsumkapitalismus entwickelt, der (allen schrecklichen Begleiterscheinungen zum Trotz) einen höchst realen Reichtum erwirtschaftet hat, an dem hunderte Millionen Menschen partizipieren.

Klar, die Armut unter Chinas „Überflüssigen“ ist unbeschreiblich, doch die neuen Facharbeiter und Kleinunternehmer zwischen Hongkong und Shanghai stellen echte Produkte her und verdienen damit echtes Geld, für das sie echte Häuser und echte Autos bauen. Der Streit, den ich bei meiner Begegnung mit Robert Kurz hatte, drehte sich darum, dass er diesen Boom als reinen Schein bezeichnete, weil China nicht auf Weltmarktniveau produzieren könne – das mag sein, doch übersah er dabei, dass die geringeren Reproduktionskosten der Arbeit in China das Produktivitätsgefälle zu Europa und den USA locker wettmachen. Mit anderen Worten: Spanien und Griechenland mögen am Kollabieren sein; Indien und China sind deshalb es noch lange nicht.

Zum Schluss noch ein Wort zu der Begeisterung, mit der die Kurzianer das Ende bisweilen herbeizusehnen scheinen: Der Untergang des Kapitalismus bedeutet, solange keine weltweite kommunistische Perspektive in Sicht ist, keineswegs einen Fortschritt der Zivilisation, sondern deren Untergang in der Barbarei. 1929 ff. waren es Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, die der Krise folgten – sollte die Kurz’sche Voraussage tatsächlich eintreffen, könnte dieses bis dato schrecklichste Kapitel der Weltgeschichte nur ein Vorgeschmack gewesen sein. Und genau deshalb muss der Kapitalismus auch abgeschafft werden, bevor die finale Krise der Menschheit zuvorkommt.

In diesem Sinne
Der kleine Weltkritiker

P.S. @ Holger: Den Kurz als Denker ausgerechnet mit dem Attribut „wert“voll zu adeln, das ist schon ein bisschen gemein, gell? ;-)

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by: Reiner Lenz http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3188 Mon, 23 Jul 2012 07:48:14 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3188 Der Kern der Kurz’schen Theorie, die Reduktion der „abstrakten Arbeit“ auf den Produktionsprozess und die Betrachtung des Tausches als abgeleiteter Erscheinung, erschien mir immer weniger nachvollziehbar. ?????????????????? . Ja warum eigentlich ? Was für eines Beweises der Kurzschen These bedarf es noch,wenn sich z.B. feststellen lässt, das in Spanien also eines im Weltmaßstab hoch entwickelten Landes, die Hälfte der jungen Generation ohne Arbeitseinkommen versuchen muss über die Runden zu kommen. In einem der reichsten Länder der Welt in Deutschland ist der Stundenlohn der Arbeitskraft bereits auf einem Euro herabgesunken und das nicht erst seit gestern. Ganz zu schweigen vom Millionenheer derjenigen die mit dem Verkauf Ihrer Arbeitskraft nicht einmal die nackte Existenz sichern können. Wohlgemerkt schreibe ich hier von Deutschland, wie aber sieht es erst im Rest der Welt aus. Die investiven vorrauskosten für einen industriearbeitsplatz in Europa liegen bei rund 300 000 Euro schreibt die OECD. Wobei erhoffte monetäre Gewinne aufgrund hochproduktiver Überproduktion, nicht realisiert werden können. Aus genau diesem Grund flüchtet seit Jahr und Tag Kapital von der Real-Produktion in Finanzblasen, freilich auch nur um dort entwertet zu werden, das muss man doch sehen !!!!! Es gibt mehr als einen empirisch gesicherten Beweis für die von Robert Kurz benannte These, von der Entwertung der abstrackten Arbeit. Man muss nur die Augen offen halten, das reicht vollkommen aus. . Dem Autor ging das Kurzsche Zusammenbruchsversprechen offenbar nicht schnell genug. Dabei hat Robert Kurz dieses doch niemals mit einem konkreten Datum versehen. Spätestens seit 2009 sollte eigentlich Jedem klar sein, daß die wöchentlich verkündeten Rettungsschirme nicht werden retten können, was nun einmal nicht zu retten ist. Die Kurzsche Zusammenbruchstheorie vollzieht sich vor unser aller Augen, aber Niemand scheint dies mitzubekommen. . Robert kurz ist tot. Der klügste Kopf unserer Zeit hat aufgehört zu denken, jammerschade. Leb wohl Robert, Du warst ein Quell der Inspiration und Erkenntniss für mich. Einen wie Dich, den gibt es nicht alle Tage. Ich werde Dich vermissen. Der Kern der Kurz’schen Theorie, die Reduktion der „abstrakten Arbeit“ auf den Produktionsprozess und die Betrachtung des Tausches als abgeleiteter Erscheinung, erschien mir immer weniger nachvollziehbar. ??????????????????
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Ja warum eigentlich ? Was für eines Beweises der Kurzschen These bedarf es noch,wenn sich z.B. feststellen lässt, das in Spanien also eines im Weltmaßstab hoch entwickelten Landes, die Hälfte der jungen Generation ohne Arbeitseinkommen versuchen muss über die Runden zu kommen. In einem der reichsten Länder der Welt in Deutschland ist der Stundenlohn der Arbeitskraft bereits auf einem Euro herabgesunken und das nicht erst seit gestern. Ganz zu schweigen vom Millionenheer derjenigen die mit dem Verkauf Ihrer Arbeitskraft nicht einmal die nackte Existenz sichern können. Wohlgemerkt schreibe ich hier von Deutschland, wie aber sieht es erst im Rest der Welt aus. Die investiven vorrauskosten für einen industriearbeitsplatz in Europa liegen bei rund 300 000 Euro schreibt die OECD. Wobei erhoffte monetäre Gewinne aufgrund hochproduktiver Überproduktion, nicht realisiert werden können. Aus genau diesem Grund flüchtet seit Jahr und Tag Kapital von der Real-Produktion in Finanzblasen,
freilich auch nur um dort entwertet zu werden, das muss man doch sehen !!!!!

Es gibt mehr als einen empirisch gesicherten Beweis für die von Robert Kurz benannte These, von der Entwertung der abstrackten Arbeit. Man muss nur die Augen offen halten, das reicht vollkommen aus.
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Dem Autor ging das Kurzsche Zusammenbruchsversprechen offenbar nicht schnell genug. Dabei hat Robert Kurz dieses doch niemals mit einem konkreten Datum versehen. Spätestens seit 2009 sollte eigentlich Jedem klar sein, daß die wöchentlich verkündeten Rettungsschirme nicht werden retten können, was nun einmal nicht zu retten ist. Die Kurzsche Zusammenbruchstheorie vollzieht sich vor unser aller Augen, aber Niemand scheint dies mitzubekommen.
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Robert kurz ist tot. Der klügste Kopf unserer Zeit hat aufgehört zu denken, jammerschade. Leb wohl Robert, Du warst ein Quell der Inspiration und Erkenntniss für mich. Einen wie Dich, den gibt es nicht alle Tage. Ich werde Dich vermissen.

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by: Holger Roloff http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3179 Sat, 21 Jul 2012 18:52:27 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/07/20/robert-kurz-ist-tot-eine-erinnerung/#comment-3179 Emanzipiert von der Wertkritik? Wow! Da würde mich interessieren, welche Argumente da greifen!?! Gerade Kurz hat seine Theorien nach dem Jahr 2000 eindrucksvoll untermauern können, besonders im Gegensatz zu Michael Heinrich. Auch andere Theoretiker wie Claus-Peter Ortlieb (s. z.B. "Ein Widerspruch aus Stoff und Form") unterstützen die These des wertmäßigen Abschmelzens der abstrakten Arbeit. Mit Robert Kurz haben wir vielleicht den wertvollsten Denker unserer Zeit verloren. Emanzipiert von der Wertkritik? Wow! Da würde mich interessieren, welche Argumente da greifen!?!

Gerade Kurz hat seine Theorien nach dem Jahr 2000 eindrucksvoll untermauern können, besonders im Gegensatz zu Michael Heinrich.

Auch andere Theoretiker wie Claus-Peter Ortlieb (s. z.B. „Ein Widerspruch aus Stoff und Form“) unterstützen die These des wertmäßigen Abschmelzens der abstrakten Arbeit.

Mit Robert Kurz haben wir vielleicht den wertvollsten Denker unserer Zeit verloren.

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by: Administrator http://weltkritik.blogsport.de/2011/06/30/ich-bin-die-exekutive-oder-sind-polizisten-auch-nur-menschen-ein-paar-gedanken-zur-staatsgewalt/#comment-2216 Mon, 26 Mar 2012 12:45:07 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2011/06/30/ich-bin-die-exekutive-oder-sind-polizisten-auch-nur-menschen-ein-paar-gedanken-zur-staatsgewalt/#comment-2216 Hallo Rough, mag sein, dass das bei Bild, RTL, etc. so ist, verallgemeinern lässt sich das jedoch nicht. Jedenfalls habe ich in meiner Tätigkeit als Journalist die Erfahrung gemacht, dass die Polizei von den meisten KollegInnen schlicht als objektive Instanz wahrgenommen wird, nicht als politisch arbeitende Institution. Da geht es eher um Naivität als um eine mutwillige Verdrehung der Tatsachen. Hallo Rough,

mag sein, dass das bei Bild, RTL, etc. so ist, verallgemeinern lässt sich das jedoch nicht. Jedenfalls habe ich in meiner Tätigkeit als Journalist die Erfahrung gemacht, dass die Polizei von den meisten KollegInnen schlicht als objektive Instanz wahrgenommen wird, nicht als politisch arbeitende Institution. Da geht es eher um Naivität als um eine mutwillige Verdrehung der Tatsachen.

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by: Rough NinJa http://weltkritik.blogsport.de/2011/06/30/ich-bin-die-exekutive-oder-sind-polizisten-auch-nur-menschen-ein-paar-gedanken-zur-staatsgewalt/#comment-2180 Sat, 17 Mar 2012 20:30:34 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2011/06/30/ich-bin-die-exekutive-oder-sind-polizisten-auch-nur-menschen-ein-paar-gedanken-zur-staatsgewalt/#comment-2180 Stimme nur bei einem kleinen Detail nicht überein: "Die Apologeten des Staates, etablierte Medien vorneweg, weigern sich schlicht, solche Phänomene zur Kenntnis zu nehmen. Berichte über Polizeiwillkür halten sie für die Gräuelpropaganda irregeleiteter Extremisten;" Daß Medienprotagonisten, Herausgeber und Macher, nicht wissen sollen daß der ein oder andere Polizist halt auch mal aus Frust, Rassismus, Armenhass whatever prügelt ist reichlich naiv. Insbesondere da es in erstgenannten nicht unähnlich den zweitgenannten brodelt. So mancher würde bestimmmt auch mal selbst gefahrlos in die Fresse hauen. Das all das nicht gedruckt oder gesendet werden kann, ist klar. Stimme nur bei einem kleinen Detail nicht überein:

„Die Apologeten des Staates, etablierte Medien vorneweg, weigern sich schlicht, solche Phänomene zur Kenntnis zu nehmen. Berichte über Polizeiwillkür halten sie für die Gräuelpropaganda irregeleiteter Extremisten;“

Daß Medienprotagonisten, Herausgeber und Macher, nicht wissen sollen daß der ein oder andere Polizist halt auch mal aus Frust, Rassismus, Armenhass whatever prügelt ist reichlich naiv. Insbesondere da es in erstgenannten nicht unähnlich den zweitgenannten brodelt. So mancher würde bestimmmt auch mal selbst gefahrlos in die Fresse hauen.
Das all das nicht gedruckt oder gesendet werden kann, ist klar.

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by: tee http://weltkritik.blogsport.de/2012/02/20/behinderte-vs-menschen-mit-behinderung-oder-diskriminierung-als-kollateralschaden-politisch-korrekter-sprache/#comment-2074 Thu, 23 Feb 2012 22:37:02 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/02/20/behinderte-vs-menschen-mit-behinderung-oder-diskriminierung-als-kollateralschaden-politisch-korrekter-sprache/#comment-2074 <blockquote>Ein „Behinderter“ (Mensch, das muss man wie bereits angemerkt nicht extra erwähnen )ist jemand, welcher durch etwas behindert wird. </blockquote> So sehen das aber die meisten Leute bei dem Begriff aber nicht. Es ist oft kein behindert <em>werden</em>, sondern ein behindert <em>sein</em>. Und das ist gleich mit eine Behinderung <em>haben</em>.

Ein „Behinderter“ (Mensch, das muss man wie bereits angemerkt nicht extra erwähnen )ist jemand, welcher durch etwas behindert wird.

So sehen das aber die meisten Leute bei dem Begriff aber nicht. Es ist oft kein behindert werden, sondern ein behindert sein. Und das ist gleich mit eine Behinderung haben.

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by: ekmek http://weltkritik.blogsport.de/2012/02/20/behinderte-vs-menschen-mit-behinderung-oder-diskriminierung-als-kollateralschaden-politisch-korrekter-sprache/#comment-2073 Thu, 23 Feb 2012 20:03:26 +0000 http://weltkritik.blogsport.de/2012/02/20/behinderte-vs-menschen-mit-behinderung-oder-diskriminierung-als-kollateralschaden-politisch-korrekter-sprache/#comment-2073 Um mal ein neues Fass aufzumachen: 1.) Der Begriff des "Behinderten" ist auch aus politisch korrekter Perspektive eigentlich dem Begriff des "Menschen mit Behinderung" vorzuziehen. Ein "Behinderter" (Mensch, das muss man wie bereits angemerkt nicht extra erwähnen )ist jemand, welcher durch etwas behindert wird. Ob das nun durch eine körperliche Schädigung oder gesellschaftliche Barrieren geschieht ist dabei vollkommen offen. Im Begriff des "Menschen mit Behinderung" wird aus diesem jemand ein Mensch mit einer an ihm haftenden Eigenschaft. Der Mensch wird nicht behindert, er hat eine Behinderung. 2.) Zur Überbetonung des Behinderten als Mensch mit eben solchen Rechten liegt die Sache allerdings nicht ganz so einfach, auch wenn sie das eigentlich sollte. 1994 wurde der Artikel 3GG nicht gänzlich ohne Grund um den Passus <em>"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden"</em>ergänzt. Die gesellschaftliche Realität machte es notwendig die Rechte von Menschen mit Behinderungen dort festzuschreiben. Ebenso ist auch die "UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" von 2006 keineswegs nur Schall und Rauch sondern sie schreibt aus einer Notwendigkeit heraus Menschenrechte für Behinderte fest, welche eigentlich mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bereits gedeckt sein sollten. Zu sagen: "Alle Menschen sind gleich, auch Frauen, auch Behinderte" (sinngemäßg Absatz (2) und (3) von Artikel 3 GG)höre sich bescheuert an und verstärke eher die Trennung ist zwar richtig, dies hat aber dennoch historisch gewachsene Gründe. Um mal ein neues Fass aufzumachen:

1.) Der Begriff des „Behinderten“ ist auch aus politisch korrekter Perspektive eigentlich dem Begriff des „Menschen mit Behinderung“ vorzuziehen.

Ein „Behinderter“ (Mensch, das muss man wie bereits angemerkt nicht extra erwähnen )ist jemand, welcher durch etwas behindert wird. Ob das nun durch eine körperliche Schädigung oder gesellschaftliche Barrieren geschieht ist dabei vollkommen offen.

Im Begriff des „Menschen mit Behinderung“ wird aus diesem jemand ein Mensch mit einer an ihm haftenden Eigenschaft. Der Mensch wird nicht behindert, er hat eine Behinderung.

2.) Zur Überbetonung des Behinderten als Mensch mit eben solchen Rechten liegt die Sache allerdings nicht ganz so einfach, auch wenn sie das eigentlich sollte.

1994 wurde der Artikel 3GG nicht gänzlich ohne Grund um den Passus „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ergänzt. Die gesellschaftliche Realität machte es notwendig die Rechte von Menschen mit Behinderungen dort festzuschreiben.

Ebenso ist auch die „UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ von 2006 keineswegs nur Schall und Rauch sondern sie schreibt aus einer Notwendigkeit heraus Menschenrechte für Behinderte fest, welche eigentlich mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bereits gedeckt sein sollten.

Zu sagen: „Alle Menschen sind gleich, auch Frauen, auch Behinderte“ (sinngemäßg Absatz (2) und (3) von Artikel 3 GG)höre sich bescheuert an und verstärke eher die Trennung ist zwar richtig, dies hat aber dennoch historisch gewachsene Gründe.

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